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ÜBER MICH

Tanja Jetzinger-Kössler versteht Bildhauerei als Begegnung – zwischen Mensch und Material, Erinnerung und Gegenwart, Form und Gefühl. Ihre Werke entstehen aus der tiefen Überzeugung, dass Kunst nicht nur sichtbar, sondern vor allem spürbar sein soll.

 

Ausgebildet an der Meisterschule für Holz- und Steinbildhauerei in Hallstatt, arbeitet sie mit Stein, Holz, Metall und unterschiedlichsten Materialien. Doch im Mittelpunkt ihres Schaffens steht stets der Mensch. Besonders die weibliche Figur, ihre Stärke, Verletzlichkeit und Würde, zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Werk. Ihre Skulpturen erzählen von Identität, Wandel und den Spuren, die das Leben in uns hinterlässt.

 

Mit ihren Arbeiten schafft sie Orte der Erinnerung und des Innehaltens. Sichtbar wird dies etwa in der Gestaltung der Büste der Reformpädagogin Margarete Schörl oder in bedeutenden Gedenk- und Denkmalprojekten. Ihre Kunst bewahrt Geschichten vor dem Vergessen und verleiht ihnen eine dauerhafte Form.

 

Gleichzeitig zeichnet sich ihr Schaffen durch Offenheit, Kreativität und Experimentierfreude aus. Sie überschreitet Grenzen, hinterfragt Gewohntes und entdeckt im Alltäglichen neue Perspektiven. So entstehen Werke, die berühren, inspirieren und den Betrachter einladen, die Welt mit neuen Augen zu sehen – achtsam, neugierig und voller Staunen.

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